Bio Einweggeschirr

Auf dem Markt gibt es heute zu herkömmlichen Einweggeschirr auf aus Erdölbasis hergestellten Kunststoffprodukten zahllose Alternativen, welche als "Bio Einweggeschirr / Öko Einweggeschirr, als kompostierbares Geschirr", als "essbare Verpackung" oder auch als 'Bio Schalen' bezeichnet werden.

Der Markt ist unübersichtlich und die Produkte auf Grund der Herstellung (meist in ASIEN) und vor allem auf Grund der Entsorgung bei weitem nicht so "grün" wie behauptet – d. h. hier gibt es zahlreiche, sehr unterschiedliche Meinungen dazu (hier dazu Pressemitteilung Bundesumweltamt oder auch diesen Artikel nachlesen).

Das betrifft Einweggeschirr aus PLA (hergestellt aus pflanzlicher Stärke)  ebenso wie auch Zuckerrohrgeschirr, Palmblattgeschirr oder gar Bambusgeschirr. 
Oft genug werden manche Produkte auch noch fälschlicherweise als „essbar“ bezeichnet, was keinesfalls der Fall ist - das heißt: bei sogenannten Bioeinweggeschirr aus Mais- oder Kartoffelstärke oder auch aus Zuckerrohr sollte sich niemand von den als essbar geltenden Rohstoffen täuschen lassen - diese als „kompostierbares Geschirr“ angebotenen Produkte sind ungenießbar und keine zugelassenen Lebensmittel! Andernfalls wären diese als „essbare Verpackung“ mit 7% und nicht mit 19% Mwst. belastet!

Dagegen sind Füllett, im übrigen 'Made in Germany" wirklich essbare Schalen, da zu 100%  eine echte Backware, welche somit nur dem ermäßigten Steuersatz unterliegt – ähnlich den im Cateringbedarf nur begrenzt verwendbaren, weil schnell durchweichten Waffelschalen / Waffelgeschirr.

Inwieweit man das Füllett als Backware nun als "essbare Verpackung" oder „Bio Einweggeschirr“ bezeichnen will, bleibt Geschmacksache schlechthin– dann wären allerdings Waffelschalen ebenso einzuordnen.
Unter dem Umweltaspekt erfüllen Füllett am besten den Anspruch der Nachhaltigkeit, der Müllvermeidung und der Ökologie. Sie stellen als wirklich verzehrbares Produkt eine andere Art von "Öko Einweggeschirr" dar – DENN: nicht verzehrte Füllett sind reiner Speiseabfall und damit absolut nachhaltig! Außerdem ist die Rücklaufquote wesentlich geringer, da meist über 50% verzehrt werden - was das Müllaufkommen und die damit verbundenen Kosten minimiert!