kompostierbares Geschirr für To Go

wie z. B. Palmblattgeschirr, Bambussgeschirr, Zuckerrohrgeschirr oder Weizenkleie Teller


Ja, das Thema „kompostierbares Geschirr“ ist vielfältig und in den zahlreichen Studien gibt es sehr gegensätzliche Meinungen dazu– wer selbst mehr zu diesem Thema wissen möche, sollte diesen Artikel lesen. 

Erstaunlicherweise werden auch wir oft gefragt, ob die Füllett kompostierbar sind! Eine Frage, welche sich selbst bei oberflächlicher Betrachtung überhaupt nicht stellen sollte, denn wir sprechen generell bei unserem Produkt von einer BACKWARE - d. h. nicht verzehrte Reste sind wie Brot reiner Speiseabfall und ganz natürlich kompostierbar! Im Gegensatz zu den zwar als biologisch abbaubar beworbenen, aber nicht verzehrbaren Einweggeschirr wie Palmblatt Geschirr,  Zuckerrohrgeschirr, Bambusgeschirr, Mais- oder Kartoffelstärke Schalen, Weizenkleie-Teller oder auf Milchsäurebasis hergestellten Bioplastik – Geschirr. Diese meist unter dem Sammelbegriff BIO Geschirr / Bio Einweggeschirr für den Cateringbedarf oder das To go Geschäft angebotenen Produkte sind aber letztendlich alles MÜLL da nicht verzehrbar - d. h. entsprechen damit auch keinesfalls dem ZERO WASTE -Prinzip.  Mehr zu dem Thema ist  hier nachzulesen.

Fakt ist: Produkte, welche ein Lebensmittel zwar im Namen tragen sind selbst deshalb noch lange kein Lebensmittel und nicht zum Verzehr gedacht! Diese voll besteuerten Produkte werden auch nicht von Lebensmittel/ Backwaren- sondern von Verpackungsmittelherstellern (oft in Asien) hergestellt und dann tausende Kilometer exportiert! Wenn man sich da die ÖKO-Bilanz genauer ansieht, wird schnell klar, das dies ein sehr 'zweischneidiges Schwert' ist.
Auch die vollmundig als 'essbar' beworbenen Weizenkleie Teller landen letztendlich im Müll - sind sie doch in Wirklichkeit völlig ungenießbar!

UND: all das so genannte Biogeschirr wird in den Sortieranlagen oft nicht von herkömmlichen Einweggeschirr unterschieden und landet so letztendlich doch noch im Restmüll, welcher aufwendig verbrannt wird.
Wirklich kompostierbar ist anders, denn dann müsste der BIO-Kreislauf 'aus der Erde-in-die-Erde' gewährleistet sein- ist er aber bei den genannten Produkten keineswegs.

Bezüglich der Kompostierung von Zuckerrohrgeschirr im Vergleich zu Füllett wurden uns freundlicherweise vom BiWaG e.V Bilder zur Verfügung gestellt - diese hier ansehen.
Wie uns mitgeteilt wurde, war von den Füllett nach 14 Tagen nichts mehr zu sehen, das Zuckerrohrgeschirr war wie ersichtlich noch nach über 8 Wochen (dann wurde die Beobachtung eingestellt) nicht verrottet, sondern hatte lediglich Schimmel angesetzt. 

Das heißt: Alternativ zu diesem sogenannten "Bio Einweggeschirr" bietet sich das Füllett, im übrigen 'Made in Germany', als BACKWARE an, denn es erfüllt zu 100 % die Aspekte Müllvermeidung, Ökologie und Nachhaltigkeit. So ist die Rücklaufquote der knusprig gebackenen Füllett ohnehin sehr viel geringer da über 50% mit verzehrt werden - und Füllett- Reste sind einfacher Speiseabfall = Küchenreste. Dies ist ähnlich der Waffelschalen / sogenannten 'Waffelgeschirr' zu sehen, welches allerdings wegen der geringen Feuchtigkeitsbeständigkeit nur sehr begrenzt einsetzbar ist.
Und was von dem als ebensfalls 'essbar ' beworbenen Weizenkleie Tellern zu halten ist, läßt sich hier nachlesen - lecker ist jedenfalls anders!

Das Füllett- Sortiment  hingegen kommt mit seinem brotähnlichem Geschmack als Backware beim Gast sehr gut an und wird je nach Kommunikation des Anwenders zu einem hohem Prozentsatz mit aufgegessen . Es ist als Backware logischerweise ein echtes 'kompostierbares Geschirr', welches für den Cateringbedarf als essbare Suppenschale, Dessertschale, Salatschale, Auflaufschale oder für Pfannengerichte in der MAXI Version oder in MINI als Fingerfood Zubehör dienen kann.