Umweltaspekte von sogenanntem 'Bio Einweggeschirr'

Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Müllvermeidung:
 
Gut gedacht, ist nicht immer gut gemacht. Das für den Cateringbedarf angebotene BIO- Einweggeschirr (ob Palmblattgeschirr, Zuckerrohrgeschirr, Bambusgeschirr u. a.), wird bei weitem nicht, wie oft kommuniziert, den ökologischen Anforderungen gerecht.
 
So lassen bei Bio-Einweggeschirr nicht nur oft die Produktionsbedingungen, sondern auch die Herkunft sowie die Inhaltsstoffe bzw. die Belastung mit Schadstoffen mehr als zu wünschen übrig. 
 
  •  Herkunft: Bsp. Palmblattgeschirr: (meist) Südostasien (Indien) – Transportkilometer über 6.000!
           Kurz zusammengefasst: 'lecker' ist anders denn 14 (!) der 20 getesteten Produkte (z. B. Palmblattgeschirr, Zuckerrohr) waren mit
           Schadstoffen wie Schimmelpilzen, Keimen, Bakterien, Milben und sogar mit einem in Deutschland verbotenen Insektizid belastet!!
 
  •  Entsorgung: fast alles landet in der Müllverbrennungsanlage- dazu unsere News oder auch hier lesen:
 FAKT ist:
 
  • alles nicht wirklich verzehrbare Einweggeschirr bedeutet zwangsläufig eine 100% Rücklaufquote! 
  • Einweggeschirr ist sehr sperrig und hat deshalb ein großes Müllvolumen = hohe Entsorgungskosten
  • meist weite Transportwege & teils fragwürdige Produktionsbedingungen

Füllett als BACKWARE (!) bietet dagegen zumindest für Löffel + Gabel-Essen sowie für Fingerfood-Snacks folgende Vorteile:
 
  • BIO-Qualität ohne jegliche Schadstoffe!!
  • ein Teil der Füllett werden von den Gästen verzehrt = wesentlich geringerer Rücklauf - teilweise weit unter 50%
  • Füllett zerbrechen im Müllsack = geringeres Abfallvolumen 
  • die geringere Müllmenge/ VOLUMEN = geringere Müllkosten
  • als 100% Backware = Lebensmittel ist das Füllett zwangsläufig kompostierbar umweltgerecht = nachhaltig = ökologisch
  • Füllett als Backware erfährt eine wesentlich höhere Akzeptanz bei den Gästen als nicht verzehrbares 'Bioeinweggeschirr'
  • in Deutschland gebacken – d.h. vergleichsweise geringe Transportwege